...:::Schuljahr 2019/20:::...
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Ausstellerverzeichnis 19. Berufs-Informations-Tag (BIT) 19.11.2019

Wir bedanken uns bei Frau Reichelt und dem gesamten Elternbeirat für die Organisation des Berufsinformationstags am 19.11.2019.

Ein großes Dankeschön geht auch an die 8a und ihre Kunstlehrerin Frau Sagerer für die Neugestaltung des Plakats.

Der Elternbeirat für die Schuljahre 2019/20 und 2020/21 ist am 14.10.2019 gewählt worden. In der konstituierenden Sitzung am 23. Oktober wurde Frau Ulrike Reichelt zur Vorsitzenden gewählt – herzlichen Glückwunsch!

Wir wünschen dem Elternbeirat alles Gute für seine wichtige Aufgabe und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

Wolfgang Korn, Schulleiter


Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern, die bei den bayernweiten Jahrgangsstufentests besonders gut abgeschnitten haben. Die Jahrgangsbesten haben von der Schulleitung eine Urkunde und einen Büchergutschein von „Barbaras Bücherstube“ erhalten.

Die besten Ergebnisse hatten:

  • Markus Herker (Deutsch – 6. Klassen)
  • Dominik Aicher, Jonathan Altmann, Markus Herker, Philipp Kirchhoff (Mathematik – 6. Klassen)
  • Marlene Eckert (Englisch – 7. Klassen)
  • Veronica Benesch (Mathematik – 7. Klassen)


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Urkunde für die Stadt Moosburg - die Realschule war dabei!
Moosburg erhielt am 16.05.2019 das Zertifikat zur Fair Trade Stadt

Gegen 9 Uhr morgens versammelten sich zahlreiche geladene Gäste im Zehentstadel in Moosburg. Herr Hübner, Mitglied der Fair Trade-Steuerungsgruppe und Vorsitzender von der Moosburg Marketing eG, eröffnete die Veranstaltung mit einer Einladung zum fairen Buffet. Neben leckeren Säften, Wasser und fairem Kaffee wurden auch Häppchen angeboten. Anschließend begrüßte die erste Bürgermeisterin Frau Meinelt die Anwesenden. Es folgten die Klimamanagerin Frau Falkenstein, der Fair-Trade-Botschafter Herr Manfred Holz und viele weitere Redner
Frau Reiter präsentierte schließlich den Fair Trade Laden Moosburg und zeigte eines der ersten Kaffeeprodukte, die Moosburg bereits vor 30 Jahren vermarktete. Neu ist zudem die Schokolade mit dem Moosburger Logo, die seit dem Tag der Zertifizierung zu erwerben ist. Sie wird in vier verschiedenen Sorten angeboten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Bald sollen noch weitere Produkte folgen. Schülergruppen aus dem Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium Moosburg und die Projektgruppe "Kinderarbeit" der Kastulus Realschule stellten ihre Projekte und Aktivitäten der Schule anhand von Plakaten vor. Denn nicht nur die Erwachsenen sollen sich für Fair Trade engagieren, sondern auch die Jugendlichen in diese Thematik mit einbezogen werden. Jeder kann durch bewusstes Einkaufen einen kleinen Beitrag zu einer gerechteren Welt beisteuern.

V. Stauber

Elf Leute auf 80 Quadratmeter
Zeitzeuge Diether Sieghart berichtet von Flucht und Vertreibung

Von rund zwölf Millionen deutscher Staatsbürger und deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Hei-mat im Osten verlassen mussten, kamen knapp zwei Millionen nach Bayern, jeweils mit individuellen historischen Wurzeln und spezifischen Erlebnissen aus Flucht und Vertreibung. Einer davon, Diether Sieghart, berichtete in den 10. Klassen der Kastulus-Realschule klar und anschaulich von seinen Erlebnissen aus dieser Zeit. Geboren 1934 in Petershofen/Petrkovice, das heute auf tschechischem Staatsgebiet liegt, verbrachte er bis zum Einmarsch der Deutschen eine behütete Kindheit. Bombenangriffe, Aufenthalte im Luftschutzkeller, Indoktrination durch die Nationalsozialisten - einige Schlaglichter, von denen der mittlerweile 85-jährige berichtete. Er, seine vier Geschwister und die Mutter wurden im Winter 1944 in den West-Sudetengau evakuiert, da sie keine tschechischen Staatsbürger werden wollten. Erst als sein Vater, der bei der Abwehr eingesetzt war, mit Konzentrationslager drohte, setzten die Tschechen die zuvor entwendeten Heiztungsschläuche wieder ein und die Abreise konnte mit beheizten Wagons erfolgen. Zwei Jahre später ging es weiter nach Deutschland. "Wer in den Westen kam, der hatte Glück", so Diether Sieghart. Die Reise Richtung Westen war alles andere als ein Vergnügen: In Viehwagons ging es "heim ins Reich" und auf die "Begleitung" durch die russische Armee und den tschechischen Mob hätte jeder gerne verzichtet. Die erste Station auf bayerischem Boden war Dachau, bevor es nach Freising weiterging. Anschaulich schilderte er, wie Bauern aus Moosburg mit Traktoren und Fuhrwerken vor den Schlüterhallen auf die Flüchtlinge warteten. Ein feuchtes Quartier am Viehmarktplatz war dann das erste "richtige" Zuhause in der Drei-Rosen-Stadt. Der Vater war wenige Tage vor Kriegsende bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen, so dass die Mutter mit Kindern und Verwandtschaft dort wohnte - elf Leute auf 80 Quadratmetern. Ähnlich wie heute war die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung unterschiedlich ausgeprägt, aber der Bildungswille bei Diether Sieghart vorhanden: Drei Wochen nach seiner Facharbeiterprüfung absolvierte er erfolgreich das Abitur am Domgymnasium. Die Jugend- und Kulturorganisation GYA (German Youth Activities) nahm im Leben des Jugendlichen einen wichtigen Platz ein. Über die Jugendlichen wollten die Amerikaner der deutschen Bevölkerung Demokratie und den "American Way of Life" näherbringen. Es gab dort verschiedenste Sportangebote wie Boxen, Softball und Baseball, Klettern und Kunstradfahren. Zudem Sprachkurse und Fotolabors mit kompletter Einrichtung, Werkstätten für Flugzeug-Modellbau, Holz- und Textilarbeiten, einen literarischen Zirkel und Filmvorführungen. Wenn es nicht geläutet hätte, dann hätte der Referent noch länger als die neunzig Minuten von seinen Erlebnissen erzählt - die Zehntklässler hörten nämlich gebannt zu und bekamen von einem Zeitzeugen ein anschauliches Bild der ersten Nachkriegsjahre

Markus John

Engagiert über den Unterricht hinaus - Kastulus-Realschule bekommt Auszeichnung

Ministerialbeauftragter Wilhelm Kürzeder verlieh dieser Tage der Kastulus-Realschule eine Urkunde für überdurchschnittliches Engagement. Lobend erwähnte er, dass es seit mehreren Jahren eine Chor- und Bläserklasse gäbe, die bei den verschiedensten Anlässen ihr Können zeigen. Die Schülerfirma oder die Theatergruppe seien genauso wie die Organisation des Spendenlaufes Beispiele, dass neben der Wissensvermittlung auch das Engagement darüber hinaus an dieser Schule gelebt werde. Schulleiter Wolfgang Korn nahm stellvertretend für die Schüler, Lehrer und Elternbeiräte, die in großer Zahl anwesend waren, die Urkunde entgegen. Denn auch, so Herr Kürzeder weiter, der Einsatz des Elternbeirats verdiene Anerkennung, weil der von ihm organisierte Berufsinformationstag weit über Moosburg bekannt sei.