Schulbusbegleiter starten in Moosburg wieder ihren Dienst
Konflikte unter Schülern und Beschädigungen in Schulbussen kommen immer wieder vor. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich dann oft allein gelassen und wissen nicht, was sie tun sollen. Deshalb haben in diesem Schuljahr 26 Schulbusbegleiter aus den 7. bis 9. Klassen der Georg-Hummel-Mittelschule, der Kastulus-Realschule und des Georg-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums eine vom Owacht- Verein Freising konzipierte und von der Stadt Moosburg unterstützte zweitägige Ausbildung absolviert.
Federführend für die Schulbusbegleiter-Ausbildung waren Walter Schollerer (Fachberater der Kriminalpolizeiinspektion Erding), Franz Blenninger (Moosburger Jugendkontaktbeamter) und die Lehrkräfte Christine Bauer, Susanne Weiss (Gymnasium), Lisa Romberger, Anna Wagner (Realschule), Bernhard Harzer, Manfred Huber (Mittelschule) und die Jugendsozialarbeiter Lena Weindl und Detlef Rüsch (Mittelschule). Bei dem Programm wurden die Jugendlichen in Zivilcourage geschult,
eigneten sich Wissen über die unterschiedlichen Formen von Gewalt an und trainierten in Rollenspielen das hilfreiche Einschreiten und die passende Körpersprache. Damit sind sie nun in der Lage, Konflikte zu schlichten oder Hilfe zu organisieren, wenn sie auf den verschiedenen Buslinien im Einsatz sind. Oberste Prinzipien sind dabei Gewaltlosigkeit, Respekt und Toleranz. Das schon an einigen Schulen im Landkreis bewährte Projekt wurde nun durch engagierte Personen in Moosburg wieder schulübergreifend ins Leben gerufen.
Nach bestandener Ausbildung wurden den künftigen Schulbusbegleitern vom Freisinger Landrat Josef Hauner Urkunden überreicht. Stolz auf das Engagement der jungen Menschen zeigten sich auch die Moosburger Bürgermeisterin Anita Meinelt und die Schulleitungen der drei beteiligten Schulen Karin Buchner, Claudia Theumer und Wolfgang Korn.